Kormoran: Nationalrat macht Druck
Am 8. September 2009 hat der Nationalrat mit 118:53 Stimmen die von der UREK-N eingereichte Motion «Massnahmen zur Regulierung der Bestände fischfressender Vögel und zur Entschädigung von Schäden an der Berufsfischerei» (Motion 09.3723) angenommen. Die Motion geht zurück auf eine Petition des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV und verlangt, dass die Schonzeiten des Kormorans verkürzt und die Kormoranbestände in Schutzgebieten reguliert werden. Ausserdem sollen die Berufsfischer für Schäden, die durch Kormorane aus Schutzgebieten an den Fanggeräten verursacht werden, entschädigt werden.
Wir Berufsfischer bedanken uns bei allen Votantinnen und Votanten zugunsten der Motion für die Unterstützung unserer Anliegen.
Nachdem das Geschäft den Nationalrat passiert hat, geht es in den Ständerat. Wir hoffen natürlich wiederum auf eine deutliche Zustimmung.









